Forschungsprojekt

Digitale Entwicklung, Produktion, Logistik und Transport (DEPOT)

Forschungsbereich Digitale Entwicklung Supply Chain, Ladungsträgerkonstruktionen
In Zusammenarbeit mit Airbus
Liebherr Aerospace Lindenberg GmbH
SAP SE
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
Diehl Aviation
Favendo
DAKO
Beginn des Projekts Januar 2018
Ende des Projekts Dezember 2020

Beschreibung

Das Projekt Depot ist ein kollaboratives Projekt des Luftfahrtforschungsprogramms. Das Forschungskonsortium besteht u.a. aus Airbus, SAP, Fraunhofer und zwei Instituten der Technischen Universität Hamburg.

Das Projektziele besteht in der Digitalisierung und Optimierung von Supply Chain Prozessen mit starkem Fokus auf Tracking und Tracing von Produkten und der Entwicklung verbesserter Ladungsträger. Neben der Betrachtung des firmeninternen Netzwerkes sollen auch Kunden und Lieferanten standardisiert eingebunden werden.

Im Fokus des Instituts für Technische Logistik stehen die zur Materialversorgung eingesetzten Ladungsträger bei Airbus. Diese werden aktuell prozess- bzw. produktspezifisch konstruiert und müssen somit in großer Anzahl und Varianz bereitgestellt werden. Besonders die für den Behältertransport verwendeten Gitterwagen weißen Limitierungen in der Flexibilität und einen geringen Volumennutzungsgrad auf. Hieraus resultieren hohe Flächenbedarfe in Produktions- und Lagerbereichen sowie ein erhöhter Prozessaufwand.

Das am Institut für Technische Logistik entwickelte modulare Ladungsträgerkonzept basiert auf verschiedenen Ladungs- und Funktionsmodulen. Diese lassen sich über einen seitlich platzierten Mechanismus miteinander koppeln. So wird eine hohe Skalierbarkeit und Individualität erreicht. Folglich können Logistikflächen maßgeblich reduziert und Logistikprozesse optimiert werden. Zur Lokalisierung und Zustandsüberwachung werden die Ladungsträger zudem durch das Institut für Flugzeug-Produktionstechnik mit der notwendigen Sensorik ausgestattet. Mehrere Prototypen der Ladungsträgermodule werden am Institut für Technische Logistik produziert und regelmäßig bei den Projektpartnern getestet.

Ein weiteres Arbeitspaket des DEPOT-Projektes beinhaltet die Visualisierung der Ladungsträger in einer virtuellen Umgebung. Hierfür werden verschiedene Use-Cases wie das Kommissionieren, Beladen und Verfahren mit einem AGV in VR abgebildet. Das Ziel ist eine Testumgebung für Funktionalität und Ergonomie in einer möglichst realitätsnahen Umgebung bereitzustellen.

Martin SliwinskiWissenschaftlicher Mitarbeiter
Tel.: +49 40 428 78 4905
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