Regatta Otterndorf

Es gibt zwei Dinge, die die Regatta in Otterndorf ganz besonders machen. Erstens: Eine Matschwiese. Der Sattelplatz wird, abgesehen von einem Wochenende im Jahr, als Kuhweide genutzt. Entsprechend viele Tretminen sind vorhanden. Und von allen, die schon öfters dabei waren, hört man „Immer, wenn wir hier sind, regnet es und die Wiese ist nur noch Matsch“ – wir hatten bestes Wetter. Zweitens: Die Kurve nach dem Start: 1000m einfach nur geradeaus zu fahren, wäre ja auch langweilig. Es wird versetzt gestartet, die Startposition in der Außenkurve darf etwa 10m weiter vorne starten, und wer nach ca. 200m die Kurve zuerst erreicht, kann sie schneiden und erhält damit einen erheblichen Vorteil für das übrige Rennen.

Die Kinder- und Studierendenabteilung sind gemeinsam zur Regatta gefahren, als ich ankam, hatten die Kinder bereits ihre ersten Rennen hinter sich gebracht. Mit den Erwachsenen und unsererseits einem ganz bunten Meldefeld ging es weiter: Vom Leichtgewichts-Frauen-Einer bis hin zum Männer-Achter war eigentlich alles dabei. Unser Hauptziel war es, Boote für die Hochschulmeisterschaften unter Rennbedingungen zu testen bzw. einzufahren. Mit der eigenen Leistung zufrieden waren alle Boote, dabei alle Konkurrenten hinter sich lassen konnte der Mixed-Doppelvierer mit Jana, Paula, Roland und Felix K. an beiden Tagen.

Paula, Felix K., Roland und Jana mit ihrem verdienten Pokal im Mixed-Rennen

Das Rennen der Leichtgewichts-Frauen-Einer fand am Samstag und Sonntag in gleicher Besetzung statt, beide Rennen wurden mit gut einem Luftkasten Vorsprung entschieden. Am Samstag konnte ich meinen Luftkasten nach vorne schieben, am Sonntag konnte meine Konkurrentin sich diesen Vorsprung beim Zieleinlauf sichern. Sonntag fanden zusätzlich zu den 1000m Rennen auch 500m Rennen statt. Im SM 2x konnten sich Roland und Peter den Sieg sichern, nachdem sie ihre Konkurrenz zunächst souverän hinter sich lassen konnten, auf dem letzten 150m aber sehr kämpfen mussten, nicht eingeholt zu werden. Aber der anfangs herausgefahrene Vorsprung war einfach nicht aufzuholen.

Anlegen am Siegersteg nach einer knappen Entscheidung: Sabrina im SF 1x Lgw.

Zum Schluss möchte ich noch zwei „Danke“ loswerden. Das erste an Roland für die Organisation der Regatta. Mit zahlreichen Ab- und Ummeldungen und Ausfällen durch Krankheit haben wir ihm doch viele Steine in den Weg gelegt. Das zweite „Danke“ an Johann: Noch recht neu bei uns in der Gruppe dabei, wollte er sich eine Regatta zunächst nur angucken. Nach kurzem Zugucken beim Regattabetrieb war er für alle Teilnehmer eine große Hilfe: Am Steg sein und Booten aufs Wasser bzw. beim Anlegen helfen, Fotos von den Rennen machen, beim Tragen von Material von Steg zum Sattelplatz und umgekehrt helfen – vielen Dank dafür.

Sabrina T.

erstellt am: 22.05.2019